Ein jahrtausendealtes Erbe in der Wüste

Im hohen Norden Chiles, speziell in der Region Arica y Parinacota, liegt ein Schatz, der die Zeit herausfordert: die Chinchorro-Mumien. Dieses Volk von Fischern und Sammlern, das an den Küsten der Atacama-Wüste lebte, entwickelte Konservierungstechniken, die älter sind als die Ägyptens um mehr als 2.000 Jahre, was sie zu einem globalen Meilenstein des menschlichen Erfindungsgeistes macht.

Seit 2021 sind die Siedlungen und die künstliche Mumifizierung der Chinchorro-Kultur offiziell UNESCO-Welterbe, was ihr hochentwickeltes Glaubenssystem und ihr tiefes anatomisches Wissen hervorhebt.

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Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Der schnellste Weg, um in die „Stadt des ewigen Frühlings“ (Arica) zu gelangen, ist ein Flug zum Internationalen Flughafen Chacalluta (ARI).

Von Santiago: Es gibt tägliche Direktflüge (ca. 2 Stunden und 40 Minuten), die von LATAM, Sky und JetSmart durchgeführt werden.

Anreise auf dem Landweg

Vom Süden Chiles erreicht man die Stadt über die Ruta 5 Norte (Panamericana). Wenn Sie aus Iquique kommen, beträgt die Strecke etwa 310 km (ca. 4 bis 5 Stunden), wobei Sie die beeindruckenden Hügel von Chiza und Camarones überqueren.

Praktische Infos

Die Sonne der nördlichen Wüste ist konstant und unerbittlich; die Verwendung von Sonnenschutzmittel, einem breitkrempigen Hut und einer Brille mit UV-Filter ist von entscheidender Bedeutung. Es ist ratsam, bequeme Schuhe für die Besichtigung der Museen und archäologischen Stätten zu tragen und Ihre Eintrittskarten oder Reservierungen im Voraus zu organisieren. Vergessen Sie nicht Ihre wiederverwendbare Wasserflasche, um der Trockenheit entgegenzuwirken, verhalten Sie sich respektvoll gegenüber den Überresten der Vorfahren und deaktivieren Sie unbedingt den Blitz Ihrer Kamera, um die empfindlichen Jahrtausende alten Pigmente der Mumien zu erhalten.

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