Erstellungsdatum: 4 de März, 2026
Equipo Chile Travel

Wussten Sie, dass Chile über 100 Schutzgebiete hat? Die Nationalparks sind unser Stolz, und dank ihnen haben wir uns zu einem wahren Paradies für Ökotourismus und Abenteuer entwickelt.

In diesem Reiseführer haben wir sieben unverzichtbare Nationalparks zusammengestellt, die die Vielfalt des Landes widerspiegeln – von den Vulkanen im Norden bis zu den Gletschern Patagoniens. Finden Sie das Abenteuer Ihres Lebens in Chile!

Nationalpark Lauca: Was macht ihn so einzigartig?

Fotografie: Conaf

Im Norden Chiles bewahrt der Nationalpark Lauca eine der beeindruckendsten Altiplano-Landschaften Südamerikas. Sein großer Protagonist ist der Lago Chungará, der auf über 4.500 Metern über dem Meeresspiegel liegt: In seinem Wasser spiegeln sich die Vulkane Parinacota und Pomerape wider und schaffen ein unvergessliches Naturpanorama.

  • Anreise: Der nächstgelegene Flughafen ist der Flughafen Arica mit Direktflügen von Santiago aus. Von dort aus können Sie ein Fahrzeug mieten oder eine Tour buchen.

Ungezähmte Natur im Nationalpark Conguillío

Foto: Turismo Likankura

Beherrscht vom Vulkan Llaima, einem der aktivsten Vulkane Chiles und Südamerikas, überrascht der Nationalpark Conguillío in der Region La Araucanía mit einer Landschaft aus jahrtausendealten Araukarien, vulkanischen Schlackenfeldern und Lagunen gletscherartigen Ursprungs.

Er ist einer der meistbesuchten Parks des Landes mit mehr als 100.000 Besuchern pro Jahr. Wanderwege wie Sierra Nevada und Truful-Truful ermöglichen die Erkundung einheimischer Wälder und Aussichtspunkte, während Arten wie der Puma, die Kodkod-Katze und der Magellanspecht dieses einzigartige Ökosystem bewohnen.

  • Anreise: Der nächste Zugang ist der Flughafen La Araucanía (ZCO), 25 Kilometer von Temuco entfernt. Von dort aus ist der Park über die Route S-51 in 1 Stunde und 30 Minuten erreichbar.

Nationalpark Nahuelbuta: Araukarien direkt am Meer

Foto: @destino_nahuelbuta

Der Nationalpark Nahuelbuta bewahrt einen Naturschatz, der seit 10.000 Jahren fast unberührt geblieben ist. Hier wachsen einige der ältesten Araukarien des Planeten. Seine Artenvielfalt ist bemerkenswert, wobei der Darwin-Fuchs und seine faszinierenden Feuchtgebiete hervorstechen. Sein bekanntester Ort ist die Piedra del Águila (1.460 m ü. M.), ein natürlicher Aussichtspunkt, von dem aus man gleichzeitig den Pazifischen Ozean und die Anden beobachten kann.

  • Anreise: Fliegen Sie zum Flughafen La Araucanía. Von dort aus können Sie ein Fahrzeug mieten, um nach Angol zu gelangen (131 Kilometer entfernt), dem Tor zum Park.

Der mystische Nationalpark Chiloé

Fotografie: Sernatur

Am Eingang zum chilenischen Patagonien gelegen, bietet die Insel Chiloé einen spektakulären Nationalpark mit valdivianischem Regenwald, Dünen und zum Pazifik hin offenen Stränden. Seine Wanderwege führen durch feuchte Wälder über Holzstege, von denen aus Sie Tiere wie den Darwin-Fuchs, den Pudu und den Magellanspecht beobachten können.

  • Anreise: Er befindet sich 50 Minuten von Castro entfernt. Überqueren Sie von Puerto Montt aus den Chacao-Kanal und fahren Sie in den Süden der Insel bis zum Sektor Cucao.

Der König der Nationalparks in Chile: Torres del Paine

Foto: @patagoniaplanet

Weltweites Symbol Patagoniens und der Nationalparks Chiles. Der Nationalpark Torres del Paine ist berühmt für die Granitmassive, die ihm seinen Namen geben. Seine Türme, türkisfarbenen Seen und Gletscher bilden eine Landschaft von enormer Vielfalt, in der die patagonische Steppe, Lengawälder und das Eis des Südlichen Eisfeldes aufeinandertreffen.

Hier kann man Trekking auf dem „O“- oder „W“-Rundweg unternehmen, vor Gletschern segeln, Ausritte machen und Wildtiere wie Pumas, Guanakos und Füchse beobachten. Besuchen Sie ihn und entdecken Sie, warum er als „achtes Weltwunder“ bezeichnet wird.

  • Anreise: Sie können von Santiago zum Flughafen Puerto Natales (hauptsächlich in der Hochsaison) oder zum Flughafen Punta Arenas fliegen. Von beiden Städten aus geht es auf dem Landweg weiter zum Park.

Trekking und Landschaften im Nationalpark Cerro Castillo

Foto: @aylincits

Der Nationalpark Cerro Castillo ist eine der markantesten Landschaften der Carretera Austral. Seine ikonische smaragdgrüne Lagune am Fuße eines gezackten Massivs, das an eine Burg erinnert, bildet ein beeindruckendes Bild inmitten von eisgeformten Tälern und patagonischen Wäldern. Zudem ist er einer der besten Orte in Chile, um Huemuls in freier Wildbahn zu beobachten.

  • Anreise: Fliegen Sie zum Flughafen Balmaceda, 56 Kilometer von Coyhaique entfernt. Von dort aus legen Sie etwa 100 Kilometer auf dem Landweg bis zum Parkeingang zurück.

Nationalpark Queulat: der große hängende Gletscher

Fotografie: Sernatur

Ebenfalls an der Carretera Austral gelegen, verfügt der Nationalpark Queulat über den ikonischen Ventisquero Colgante, einen hängenden Gletscher, der kaskadenartig zwischen den Bergen herabstürzt. Die drei Kilometer lange Wanderung zu seinem Aussichtspunkt führt durch Regenwälder und bietet einen unvergesslichen Blick auf das jahrtausendealte Eis und seine türkisfarbene Lagune. Mit mehr als 154.000 Hektar ist er der meistbesuchte Park in der Region Aysén.

  • Anreise: Er liegt 165 Kilometer nördlich von Coyhaique an der Carretera Austral, einer der beeindruckendsten Panoramastraßen Chiles.

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