Chile ist voller faszinierender Reiseziele, in denen die Geschichte der Vorfahren noch lebendig ist. Durch den indigenen Tourismus bietet das Land eine einzigartige Gelegenheit, mit dem Erbe seiner ersten Bewohner in Kontakt zu treten, die von Norden bis Süden eine unauslöschliche Spur hinterlassen haben.
Diese Orte, um die ursprünglichen Kulturen kennenzulernen, sind nicht nur Museen oder archäologische Stätten, sondern Fenster zu einer Weltanschauung und zu Traditionen, die fortbestehen. Hier wird das Erbe von Gemeinschaften wie den Mapuche, Aymara und Rapanui bewahrt.
Orte, um mit der Kultur der Vorfahren Chiles in Kontakt zu treten
Wir präsentieren Ihnen eine Liste von unverzichtbaren Reisezielen, wo Sie das Erbe der Vorfahren Chiles kennenlernen, bewundern und mit ihm in Kontakt treten können.
Chilenisches Museum für präkolumbische Kunst

Das Chilenische Museum für präkolumbische Kunst ist einer der besten Orte, die Sie in Santiago finden werden, um das Erbe der indigenen Völker zu bewundern. Es beherbergt Stücke der Kulturen Mapuche, Atacameña, Aymara, Diaguita, Kawésqar, Rapa Nui, Selk’nam und Yaganes, von denen einige über 10.000 Jahre alt sind und einen einzigartigen Einblick in die präkolumbische Welt Chiles und Lateinamerikas bieten.
- Geschätzter Preis: 2.000 CLP (Inländer) und 10.000 CLP (Ausländer).
- Weitere Informationen finden Sie hier.
Lago Budi

Zwei Stunden von Temuco entfernt gelegen, ist der Budi-See eine einzigartige Naturlandschaft, in der indigener Tourismus gemeinschaftlich und authentisch mit dem Volk der Mapuche-Lafkenche (Menschen des Meeres) erlebt wird. Dieses Reiseziel bietet ein absolutes kulturelles Eintauchen: Besucher können an lokalen Führungen teilnehmen, die traditionelle Gastronomie mit regionalen Produkten genießen und etwas über deren Weltanschauung lernen.
Der Höhepunkt dieser Reise ist die Möglichkeit, in einer traditionellen Ruca zu übernachten, was eine vollständige Entspannung und einen intimen und respektvollen Kontakt mit der Natur und den lokalen Bräuchen ermöglicht.
- Geschätzter Preis: Variabel je nach gewählten Dienstleistungen und Gemeinschaftsunterkünften.
- Weitere Informationen finden Sie hier.
Aldea de Tulor

Nur 9 Kilometer von San Pedro de Atacama entfernt bietet die Aldea de Tulor einen einzigartigen Einblick in das Leben der Atacameña. Mit einem Alter von mindestens 2.300 Jahren gilt sie als eine der ältesten archäologischen Stätten im Norden Chiles, mit Ruinen von kreisförmigen Mauern, die jahrhundertelang unter dem Sand begraben waren. Diese Siedlung zeigt, wie der alte Río San Pedro die Entwicklung von Landwirtschaft, Viehzucht und Töpferei mitten in der Wüste ermöglichte.
- Geschätzter Preis: 3.000 bis 5.000 CLP pro Person.
- Weitere Informationen finden Sie hier.
Parque Nacional Rapa Nui

Der Parque Nacional Rapa Nui auf der Osterinsel, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, ist ein Freilichtmuseum. Hier ruhen die ikonischen Moais, kolossale Steinstatuen, die die vergöttlichten Vorfahren des Volkes der Rapanui darstellen.
Der Park lädt Sie ein, unentbehrliche archäologische Stätten zu erkunden, wie den Steinbruch Rano Raraku (wo die Moais gehauen wurden), das zeremonielle Dorf Orongo (Zentrum des Kultes des „Vogelmannes“) und die beeindruckenden zeremoniellen Plattformen (Ahu). Dort sticht der Ahu Tongariki mit seinen 15 Giganten und das Zeremonielle Zentrum Tahai hervor. Außerdem können Sie vulkanische Höhlen wie Ana Te Pahu erkunden. Es ist ein Muss, wenn Sie nach Rapa Nui reisen!
- Geschätzter Preis: Erwachsene 20.000 CLP (Inländer) und 72.000 CLP (Ausländer).
- Weitere Informationen finden Sie hier.