Pali Aike Nationalpark

Der Pali Aike Nationalpark ist ein Ort für Hobbygeologen und Vulkanliebhaber, da zu seinen größten Sehenswürdigkeiten ausgedehnte, mit Basaltlava bedeckte Flächen, sowie Schlacke- und Aschekegel gleich einer Mondlandschaft gehören.

Der Besuch des Parks im äußersten Süden Chiles, östlich der Stadt Punta Arenas, an der Grenze zu Argentinien gelegen, ist eine Reise ans sprichwörtliche Ende der Welt.

Er ist ein Lieblingsziel für Touristen, die in der kalten, patagonischen Steppe wandern und die Landschaft mit ihrer einheimischen Pflanzen- und Tierwelt erkunden, möchten. Hier findet man Berberitzen, Rote Krähenbeeren und Kreuzkraut.

Guanakos sind die am häufigsten vorkommenden Säugetiere im Pali Aike Nationalpark. Außerdem gibt es Nandus, Füchse und verschiedene Vogelarten, wie zum Beispiel den Bronzekiebitz und den Weißhalsibis. Im Allgemeinen sind die Tiere in der Umgebung der Laguna Ana anzutreffen.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehört auch die berühmte Pali Aike Höhle, die zum Nationaldenkmal erklärt wurde, weil hier Hinweise auf die Steinzeitbewohner der magellanschen Zone Chiles gefunden wurden.

Ein weiteres besonderes Fotoobjekt ist das Schlacke- und Aschekegelfeld, welches aufgrund verschiedener Mineralien mit seinen farbigen Gesteinsformationen einer Mondlandschaft ähnelt.

Wenn man durch Patagonien reist, sollte man die seltsame, aber malerische Landschaft des Pali Aike Nationalparks, mit seinen über 5000 Hektar Fläche, unbedingt besuchen.

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