Als Charles Darwin die Gegend 1834 besuchte, bestieg er den 1828 m hoch gelegenen Gipfel des La Campana Berges. Seither ist das 1967 zum National Park erklärte und 1985 von der UNESCO zum Reservat der Biosphäre ernannte Areal ein Anziehungspunkt für Natur-Liebhaber.
Weniger als 100 km von Santiago, entfernt, können Sie hier der bekannten chilenischen Palme (Jubaea chilensis) begegnen, einer endemischen Palmenart, die im Inneren des Reservats gemeinsam mit den für Zentral Chile typischen Beständen an Hartlaubgewächsen (sclerophyll forest) einen imposanten Wald bildet.
Es gibt mehrere Plätze, welche die Möglichkeit zum Camping bieten und verschiedene Wanderpfade für die Beobachtung der Naturschönheiten. Vom Bereich Granizo aus führt der Weg „Andinista" (Hin- und Rückweg insgesamt 8 Stunden) zum Gipfel des Berges La Campana, dem Zweithöchsten der Küstenkordillere. Von hier können Sie im Osten die Spitzen der Anden und im Westen den Pazifischen Ozean erblicken. Die Bodenverhältnisse mahnen zu Vorsicht und man sollte den vorgeschriebenen Wegen folgen. Ein Nicht-Beachten kann gefährlich sein.
Von Granizo aus beginnt auch der 5,5 km weite (6 Stunden für Hin- und Rückweg) Pfad „Los Peumos-Portezuelo de Ocoa". Es ist der geeignetste, um den Großteil des Parkes, sowie die Tier- und Pflanzenvielfalt zu besichtigen. Wir empfehlen Ihnen, bis zum Aussichtspunkt auf das Tal von Ocoa zu gelangen, der Sie anhand seines überragenden Blickes vergessen läßt, dass Sie sich in einer der dicht bevölkertsten Regionen Chiles befiden.
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