Nur 20 km vom Meer entfernt gelegen, ist Valdivia mit seinem Universitäts-Flair, dem Nachtleben, seinen Restaurants und handwerklichen Bierbrauerein eine der agilsten Städte des Südens. Sie wurde im Jahre 1552 von Pedro de Valdivia gegründet, welcher der aktuellen Hauptstadt der „Region de los Ríos" auch den Namen gab. Fahren Sie mit dem Schiff über den Calle Calle Fluß, beobachten Sie die Seelöwen direkt an der Uferpromenade und entdecken Sie die Geschichte der deutschen Siedler in ihren Museen.
In einer Distanz von wenigen Kilometern können Sie in Niebla, Corral und der Insel Mancera die alten von den spanischen Eroberern im 17. Jahrhundert zur Verteidigung gegen Piratenangriffe errichteten Befestigungsanlagen besichtigen.
Beim Erkunden dieser "grünen" Region, dürfen Sie sich den von Valdivia etwa 50 km in Richtung Küste gelegenen Oncol-Park nicht entgehen lassen. Er ist ideal für Camping, Canopy und Trekkingtouren zum Gipfel des Hügels, von wo aus man das Meer und die Kordillere betrachten kann. Von Osorno in Richtung Argentinien, hat der Nationalpark Puyehue eines der besten Thermalbäder des Südens und faszinierende nahe der argentinischen Grenze gelegene Wanderrouten zu bieten.
Während in der Stadt Osorno die Traditionen und Gastronomie der deutschen Siedler bewahrt wird, stößt man zur Küste hin auf das bekannteste Indianer-Reservat Chiles. „Mapu Lahual" ist eine Oase der Ruhe, in der eine Gemeinde der Huiliche ihre Kultur und das Reservat pflegen.
Die Seen Ranco, Puyehue und Rupanco, sowie die in ihnen mündenen oder aus ihnen entspringenden Flüsse sind bekannt für ihre Schöhnheit. Wenn Sie Wassersportarten betreiben und Angeln, sind sie während der Sommermonate zwischen September und April ideal.
In diesen Gefilden gibt es zudem organisierte Routen wie etwa der „Weg des Wildschweins" in der Nähe Panguipullis, oder die „Route der sieben Seen", welche bis nach Argentinien reicht, sowie die Gesundheits-Route, welche diverse Thermalbäder umfasst.
Die Regionalhauptstadt Puerto Montt stellt den Ausgangspunkt zur Erkundung des chilenischen Südens dar. Nur wenige Kilometer weiter nördlich befinden sich Puerto Varas, Frutillar, Ensenada und Puerto Octay, welche um den immensen Llanquihue See verteilt liegen. Die von den Huilliche-Indianern bewohnte Gegend wurde 1552 von Pedro de Valdivia erreicht, aber erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts von deutschen Einwanderen wirklich kolonisiert. Ihr Einfluß ist noch im Gebäck, den Wurstwaren und dem handwerklich gebrauten Bier spührbar.
Die Gastronomie ist eine der Stärken dieser Gefilde. Nicht nur in den anerkannten, an den Ufern des Llanquihue Sees gelegenen Restaurants, sondern auch auf dem Markt von Angelmó an der Küstenpromenade von Puerto Montt. Hier können Sie alle Arten von Muscheln, Lachs und anderen Fischen, in delikat oder hausmännisch zubereiteten Meeresgerichten verköstigen, wobei Sie von den Besitzern selbst bedient werden.
Ein Besuch in den Natur-Thermen (in der Nähe gibt es mehr als zehn), ein Ausflug zu den monumentalen Wasserfällen von Petrohué und ein ergreifender Ausblick von den Vulkanen Osorno und Puntiagudo, machen diese Region zu einer der auserlesensten Ecken Chiles.
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