Wenn man in Rapa Nui ist, muß man Anakena gesehen haben. Ein Strand, an dem die ersten Schiffe der polynesischen Einwanderer aufgelaufen sind, um die Insel zu kolonisieren und wo sich die ersten Einwohner niedergelassen haben.
Anakena reizt nicht nur durch seine warmen Gewässer und seine türkisfarbenden
Thermalbäder, seine korallenartigen, weißen Strände und Palmen - von Tahiti in den 60er Jahren herübergebracht -, sondern auch durch den einzigartigen Charakter, der diesem durch zwei Ahus und dessen Statuen Ausdruck verleiht.
Der Strand erstreckt sich an die 18 Kilometer von Hanga Roa bis in die nordöstliche Richtung. Um bis dorthin zu kommen, ist ein Mietauto oder ein Taxi notwendig. Es ist der einzige zum Baden geeignete Strand, auch wenn die Rapanui es vorziehen, in den zwischen Gesteinen und anderen Gebieten gebildeten Naturbädern, zu schwimmen und zu tauchen. Solche sind nur für Kenner zugänglich. Für den Fall, dass sie Richtung Osten laufen, werden Sie auf den Strand von Ovahe treffen. Hier gibt es sonderbare, rosafarbende Strände und eine Steilklippe, die zum Meer hin ragt (nicht zum Baden geeignet).
An der Zufahrt nach Anakena gibt es kleine Kioske, die von rapanuischen Familien geführt werden. Hier stehen im Schatten Tische und Bänke, wo man ein Bier, eine gefüllte Teigpastete mit Käse, Thunfisch oder ein Fleischspieß genießen kann. Zugleich können Sie eine Bromelie mit essbaren Früchten probieren. Die ist ein mit Mehl, Kürbissen und Kochbananen zubereiteter süßer Pudding.
Wenn Sie Zeit und ein versichertes Fahrzeug für eine Rückkehr haben, erlauben Sie sich den Luxus, hier zu verweilen bis die Nacht hereinbricht und die Sterne auftauchen. Die Atmosphäre ist bezaubernd.
| Die Höhlen | Statuen der Osterinseln | |

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