Nur 20 km von Castro, auf Chiloé, kann man eine Tagesstrecke entfernt, die Ortschaft Dalcahue erlaufen. In der Sprache der Huilliche bedeutet dies "Ort der Dalcas", das heißt der originalen Schiffe, die die ersten Einwohner dieses Archipels konstruiert haben. Es wird empfohlen, diese Ortschaft an einem Sonntag, wenn man die Feria de Artesanía feiert, zu besuchen. Hier beteiligen sich die Einwohner aller umliegender Inseln und unterhalten mit chilotischen Gesängen. Hier kann man die klassischen Westen, Schals und Mützen aus bunter Wolle finden, ausserdem noch die Korbflechterei, Holzschnitzereien, typisches Essen und Süßigkeiten dieser Region.
Seine große Attraktivität ist die Kirche Nuestra Señora de Los Dolores, die mit Dachziegeln aus Holz gedeckt ist. Errichtet wurde sie von den jesuitischen Missionaren im Jahre 1849, sie ist eine der 16 chilotischen Kirchen, die von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Hervorzuheben ist das Gemälde hinter dem Haupteingang, wo Jesus zwischen den mythologischen Gestalten von Chiloé zu sehen ist.
Das Museo Histórico Etnográfico ist ein typisches Palafitohaus, wo die Geschichte der ursprünglichen Ethnie der Chonos und Huilliches erzählt wird. Hier kannst du etwas über ihr Leben, ihre Kunst, ihre folkloristischen Instrumente und ihre Keramiken lernen und Fotografien des vergangenen Jahrhunderts sehen.
Diese Ortschaft, die über Gasthäuser und Restaurants verfügt, ist ausserdem Ausgangspunkt, um bis zur Insel Quinchao zu kommen. Hier befinden sich die malerischen Dörfer von Curaco de Vélez und Achao. An diesem Endpunkt liegt die älteste Kirche des Archipels.
Ankunft |
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Von Castro starten etwa alle 15 Minuten Busse. |

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