52 km von Iquique Richtung Süden findest Du Pozo Almonte, Ausgangspunktum Dörfer auf der Hochebene wie La Tirana und Mamiña zu erforschen.
La Tirana ist selten ein Rastplatz für Reisende, die daran vorbeifahren. Es wohnen nicht mehr als 500 Leute dort. Aber einmal jährlich, zwischen dem 12. und 18. Juli, wird die Feier der Jungfrau Carmen, Schutzpatronin von Chile, gefeiert. Der Ort füllt sich mit tausenden Besuchern, darunter Touristen, Pilger und religiöse Tanzgruppen wie die „Diabladas" (Tanz der Teufel), „Gitanos" (Zigeuner), „Chinos" (Chinesen), „Antawaras", „Kullakas" und die berühmten „Caporales", die Tänzer eines Afro-Anden Tanzes, der ursprünglich von der Zeit der Sklaverei ist. Die Feier hat seinen Höhepunkt am 16. Juli und Tanz-Bruderschaften sowie Tanzvereine, die dabei teilnehmen, kommen aus Dörfern und Städten, die so weit entfernt sind wie Arica, Tocopilla, Calama und auch aus Iquique.
Mamiña ist ein Dorf von typischer Architektur der Hochebene, mit Natursteinhäusern und Dächern, eingedeckt mit Stroh. Seine schöne Kirche des 16ten Jahrhunderts und der Friedhof ragen heraus. Die Thermalquellen von Mamiña sind sehr nahe, auf 2.700 m Höhe, mit Thermal- und Schlammbädern und den kleinen Thermalquellen von Macaya, zu denen man nur zu Fuß von dem gleichnamigen Dorf gehen kann.
Auch wenn Du Pozo Almonte als den Ausgangpunkt nimmst, kannst Du das Naturschutzgebiet „Pampas del Tamarugal" besichtigen. Trotz der Dürre, wurde hier ein Wald von Tamarugo-Bäumen (akazienähnliche Bäume) gepflanzt, um die natürliche Landschaft zurückzugewinnen, welche vor der Salpeterausbeutung dort war (19tes Jahrhundert und Anfang des 20ten). Die Ausbeutung verursachte die Abholzung dieser Bäume.
In der Gegend wird Dich folgendes beeindrucken: Die Geoglyphen von Pintados, welche riesige präkolumbische Zeichnungen sind, die 4 km des Abhanges des Pintados Hügels umfassen und der Geoglyph, benannt als „Gigante de Atacama" (der Gigant von Atacama) auf dem Abhang des Unitas Hügels. Dieser letzte ist die größte anthropomorphe Figur der Welt, mit 86 m Höhe, entworfen aus gesammelten Steinen und abgekratztem Gelände.Der Weg von Pozo Almonte zu den Dörfern im Hinterland, die Feier von La Tirana und die Geoglyphen von Pintados sind eine andere Option, um einen Teil des Gebietes im Norden, wenn man von Iquique nach Südosten reist, kennenzulernen.
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