Wir beginnen im Norden. Mitten in der Atacamawüste und 100 km von San Pedro de Atacama, entfernt, befindet sich die Lagune Lejía. Von hier aus können Sie einen Ausflug starten, der auf einer Höhe von mehr als 4000 m.ü.M. durchgeführt wird, sich über 25 km erstreckt, 11 Stunden andauert und Blick auf Vulkane, Berge und die beeindruckende Lagune Miscanti gewährt. Zudem kann man den 5600 Meter hohen Miscanti Vulkan besteigen.
Einen der wesentlichen Rundgänge der Zentral-Zone stellt der Nationalpark La Campana dar. Ein Trekking durch diesen zum Reservat der Biosphäre erklärten Park beinhaltet ein Schutzgebiet für Tausende von Exemplaren der chilenischen Honigpalme (Jubaea chilensis) und einen 8 Stunden beanspruchenden Pfad, der bis zum Gipfel des La Campana-Berges führt, von wo aus man eine großzügige Aussicht auf den Pazifik und die Gipfel der Anden hat.
Ebenfalls in der Nähe von Santiago liegt das Natur-Monument El Morado, ein hervorragend fürs Bergwandern geeignetes Szenarium in dem Sie – mit professionellen Führern und Agentouren – den Aussichtspunkt „Mirador del Morado"
(4320 m.ü.M.), den San Francisco (4320 m.ü.M., teilweise über Eis) und den El Morado (5060 m.ü.M., gemischte Technik mit hohem Schwierigkeitsgrad) erklimmen können.
Beim Beschreiten der gesamten Osterinsel, können Sie die Hügel mit Blick aufs Meer genießen und bis zu den Kratern der Vulkane hinauf steigen. Eine unvergessbare Exkursion.
Wenn Sie in die Regionen des Südens gelangen, gibt es das Tal Las Trancas de Chillán und die Umgebungen der Ski-Zentren und Thermalbäder des Nevados de Chillán, wo Ausflüge mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen organisiert werden. Später erreichen Sie inmitten des Andenteils der Araucanía Region den Nationalpark Huerquehue, der große Lagunen, Araukarien-Wälder und Aussichten auf den Caburgua-See bietet. Dies stellt, genauso wie der Anstieg zum Trichter des Villarrica Vulkans, eine ausgezeichnete Trekking-Option dar.
Weiter im Süden bieten auf der Insel Chiloé der Nationalpark Chiloé und der Tantauco-Park durch einheimische, außergewöhnlich schöne und gut erhaltene Wälder führende Wanderwege.
Die Kirsche auf der Sahnetorte befindet sich jedoch in Patagonien. Es heißt, dass man im Nationalpark Torres del Paine einige der weltbesten Trekking-Routen realisieren kann, und es sind nicht Wenige, die Jahr für Jahr sich trauen, ihren Sommer zwischen Gletschern und Seen zu verbringen. Es gibt diverse Wanderwege, aber die bekanntesten sind das „O" (7-9 Tage, von mittlerem bis hohen Schwierigkeitsgrad) und das berühmte „W" (4-5 Tage, mittlere Schwierigkeitsstufe).
Zu guter Letzt und nur für Extremisten – das Klima ist wechselhaft und der Wind sehr stark – besteht auf der Insel Navarino gegenüber von Feuerland die Möglichkeit, das südlichste Trekking der Welt in Angriff zu nehmen.
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