Chile travel

Sicherheit

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Chile hat sich wegen der fundamentalen Bedeutung, die der Staat der Sicherheit für die Entwicklung des Landes beigemessen hat, zum Land mit der geringsten Kriminalitätsrate der gesamten Region entwickelt.

Santiago ist laut der kürzlich von der Zeitschrift „The Economist“ erarbeiteten Rangliste die sicherste Stadt Lateinamerikas. Derweil ist Chile laut dem Magazin „Newsweek“ das Land mit der höchsten Lebensqualität Lateinamerikas.

Außerdem befindet sich Chile laut des Global Peace Index 2015 des „Institute for Economy and Peace“ unter den Ländern mit der geringsten Rate schwerer Verbrechen in Südamerika.

Die Stärke und die Stabilität des nationalen Banken- und Finanzsystems hat eine hohe Bonität zur Folge, die wiederum zu großen ausländischen Investitionen im Land geführt hat. Dadurch wurde der Zugang der Bevölkerung zu Produkten und Serviceleistungen stetig verbessert.

Sport

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Die Leistungen und die Werte unserer Sportler einen, durch ihre große Hingabe, die Leute im ganzen Land.

Die Geschichten von Einsatz und Aufopferung machen sie zu Helden, inspirieren uns alle und haben ihre Anerkennung bis in den hintersten Winkel Chiles getragen.

Der wichtigste Sport Chiles ist der Fußball. Wir haben Botschafter auf und neben den Plätzen der wichtigsten Ligen der Welt. Iván Zamorano und Marcelo Salas haben den Staffelstab an Alexis Sánchez und Arturo Vidal weitergegeben und diese haben „La Roja“ zum Sieg des Südamerika-Cups geführt.

Auch der Tennissport hat Chile große Momente beschert. Die Aufschläge von Marcelo Rios machten ihn zur Nummer Eins der Weltrangliste und zusammen mit Fernando Gonzalez und Nicolas Massu zum Doppelolympiasieger.

Die Vielfalt Chiles bietet tausende Kilometer Küste mit Wellen, die Ramón Navarro zu einer Surfikone gemacht haben und wilde Landschaften, in denen sich allerlei Abenteuer erleben lassen und die uns herausfordern, uns immer wieder durch Hingabe und Ausdauer selbst zu übertreffen.

Sprache

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Spanisch ist die offizielle Sprache Chiles und obwohl es von der gesamten Bevölkerung gesprochen wird, existieren zahlreiche weitere Sprachen und Dialekte, die von den verschiedenen indigenen Gemeinschaften genutzt werden.

Die spanische Sprache als Erbe der Konquistadoren veränderte sich im Laufe der Zeit und es bildeten sich eine eigene Phonetik, Syntax und eigene Ausdrücke heraus, die auch „Chilenismen“ genannt werden.

Trotz der großen Veränderungen haben sich viele indigene Sprachen bewahrt, die den verschiedenen Völkern ihre eigene Identität verleihen. Im andinen Norden wird Aymara und Quechua gesprochen. Rapa Nui ist die Sprache der polynesischen Einwohner der Osterinsel. Das Mapudungun umgibt dank des Volkes der Mapuche einige Regionen des Südens Chiles mit einer mystischen Aura.

Gesellschaftliches Erbe und kulturelle Tradition vereinen sich und Formen das Wesen des Landes am Ende der Welt.

Religion

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In der chilenischen Gesellschaft spielt die Religion eine wichtige Rolle und war bei verschiedenen historischen Ereignissen der chilenischen Geschichte von Bedeutung.

Der Katholizismus ist die dominierende Religion in Chile. Sein Vermächtnis lässt sich anhand architektonisch beindruckender Bauten im ganzen Land betrachten. Die Kathedrale von Santiago ist ein Highlight im Zentrum der Hauptstadt. Die mehr als 400 Holzkirchen auf Chiloé, von denen 16 zum Weltkulturerbe gehören, sind weitere Beispiele dafür.

In der chilenischen Gesellschaft existieren eine Vielzahl von religiösen Praktiken und Glaubensrichtungen nebeneinander. Evangelikale, Zeugen Jehovas, Mormonen und Juden haben ihre Heimat in einer in Religionsfragen sehr liberalen Gesellschaft gefunden. Genauso werden eine Vielzahl von Festen zu Ehren von Heiligen und der Jungfrau Maria gefeiert. Aus der Tradition und dem Glauben heraus erwachsen identitätsstiftende und einzigartige Feste wie das „Fiesta de La Tirana“ oder „Cuasimodo“ (Weißer Sonntag).

Brauchtum und Traditionen

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Das chilenische Brauchtum besteht aus Weisheiten und Ausdrucksweisen der Seele, die von Generation zu Generation weitergegeben werden und sich in Traditionen verfestigen, die so vielfältig sind wie die chilenischen Landschaften.

Es gibt Feste, die ihre Teilnehmer verzaubern und fesseln, Kleidung und Masken, die auf der „Fiesta de la Tirana“ unter der Sonne des Altiplano glänzen, polynesische Mythen und Legenden, die auf der Osterinsel bei magischen Ritualen wieder zum Leben erweckt werden und die „Minga“ auf Chiloé, bei der in gemeinschaftlicher Arbeit Häuser errichtet oder versetzt werden.

Die „Fiestas Patrias“ (Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag) sind unter den vielen Festen des Landes die wichtigsten. Am 18. und 19. September feiert Chile seinen Unabhängigkeitstag. Alle Chilenen treffen sich in sogenannten „Fondas“ (Jahrmarktähnliche Festgelände im Freien) und genießen traditionelles Essen, während Sie zu den Klängen der „Cueca“ tanzen.

Die Traditionen sind das Gedächtnis eines Landes und seiner Bewohner und bewahren und erneuern im gesamten Land die Essenz einer uralten Vergangenheit.

Geschichte

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Indigene Kulturen und Völker, die es jahrhundertelang schafften, den Kontakt mit den europäischen Entdeckern zu verhindern, wurden schließlich von den Spaniern kolonisiert, die auf der Suche nach Reichtum und Ruhm für die Krone nach Südamerika kamen.

Die Könige des alten Kontinents, Eroberungen und Rückeroberungen machten den Weg frei für die ersten Helden der neuen Heimat – ein Territorium, das zu einer Republik wurde und das heute etwas mehr als 200 Jahre Unabhängigkeit feiert.

Bürgerkriege, liberale Regierungen und radikale Regime mündeten schließlich im Präsidialsystem des XX. Jahrhunderts. Das Land entwickelte sich rasch unter demokratischen Bedingungen, bis in den 70er und 80er Jahren ein Militärregime durch einen Putsch die Demokratie für beinahe 20 Jahre beendete.

Chile ist ein solides und vertrauenswürdiges Land, das seine Grenzen durch Fleiß und Entbehrungen geformt hat. Wir haben im Laufe der Geschichte aus unseren verschiedenen Regierungsformen gelernt und die Erfahrungen haben eine wache Zivilbevölkerung geformt, die ideologisch auf der Höhe der Zeit ist.

Chile ist viel mehr als die Summe von 15 Regionen, wir sind der Beweis eines unbeugsamen Geistes, einer Gesellschaft, die in all ihrer Vielfalt zusammenlebt und gemeinsam ihre Zukunft gestaltet.

Gastronomie

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In der fruchtbaren chilenischen Erde wachsen unvergleichlich schmackhafte Lebensmittel, die in die ganze Welt exportiert werden.

Unsere einzigartigen Zutaten tragen den Einfluss von 4.000 Kilometern Küste und 17 verschiedenen Klimazonen in sich. Dazu kommen Weine, die die Traditionen der Alten Welt mit den Geheimnissen der chilenischen Erde verbinden.

Lokale Rezepte und Techniken verwandeln diese Produkte in einzigartige Speisen. Unter den berühmtesten typischen Gerichten Chiles finden sich der „Pastel de Choclo“ (Maisauflauf), die „Empanadas de Pino“ (gebackene Teigtaschen mit Fleischfüllung) und der Curanto aus Chiloé (Eintopf mit Fleisch und Meeresfrüchten). Letzterer wird in Erdlöchern zubereitet, während die Blätter lokaler Bäume als Deckel und heiße Steine als Energiequelle dienen.

Der Kreis, der beim Bauern auf dem Feld beginnt, und sich mit dem Transport und der Zubereitung fortsetzt, schließt sich schließlich am Esstisch der Personen in aller Welt, die die chilenischen Produkte und Gerichte genießen.

Kunst

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Ausdrucksformen, die aus der Erde geboren und in die Welt hinausgetragen werden und die Geschichten eines magischen Volkes abbilden. Werke, die wahrhaft Teil der chilenischen Seele sind.

Für ein traditionell schweigsames Volk ist die Musik eine vielstimmige Ausdrucksform und eine Art und Weise, zu träumen und zu fühlen. Unsere Musik besteht aus Kompositionen mit lokalen Klängen, die weltweit begeisterte Zuhörer finden.

Die Werke von Los Jaivas und Victor Jara wirken bis heute. Der große Verdienst Violeta Parras ist die Rettung und weltweite Verbreitung der gesungenen ländlichen Dichtung. Sebastian Silva und Andrés Wood haben bildliche Ausdrucksformen unserer nationalen Identität gefunden, die auf wichtigen internationalen Festivals gezeigt werden.

Die bildende Kunst Chiles hat es bis in die wichtigsten Ausstellungen und Museen der Welt geschafft. Darunter Werke von Roberto Matta, dem Meister des Surrealismus, oder Pedro Lira, dem Gründer des „Museo Nacional de Bellas Artes.“ Die Kunst hat auch die Straßen erobert, wie z.B. in Valparaiso, wo die anonymen und kollektiven Werke der Wandmalerei den Facettenreichtum der chilenischen Kunst widerspiegeln.

Die Kultur lebt und schlägt in Chiles Herzen und entwickelt sich ständig weiter, wobei sie die ganze Welt dazu einlädt, sie kennenzulernen.

Literatur und Poesie

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Die Inspiration blüht am Ende der Welt, wo Poeten und Antipoeten Realitäten und Visionen erschaffen, die so vielfältig sind, wie die chilenische Landschaft.

Chile hat Literaturnobelpreisträger hervorgebracht – literarische Schöpfer, die ihre Vision des Lebens und der Welt durch ihre Werke verbreiten und Emotionen mit Tinte auf Papier bannen.

Die Wellen des Pazifischen Ozeans, die sich donnernd an den Felsen Isla Negras brechen, haben Pablo Neruda inspiriert. Seine Werke über leidenschaftliche Liebe und tiefe Melancholie machten ihn zu einem der meistgelesenen Dichter und Autoren der Welt. Und die Landschaften Vicuñas im Elquital beeinflussten das Leben und Werk der ersten Literaturnobelpreisträgerin Lateinamerikas, Gabriela Mistral. Zwei Zeitgenossen, die noch die heutigen Generationen inspirieren.

Um eine problematische Welt auf ironische und ikonoklastische Weise zu entschleiern, schuf Nicanor Parra die Antipoesie. Sein ästhetischer Einfluss stellte einen Meilenstein der chilenischen Literatur dar.

Die Romane von Isabel Allende wurden von Hollywood verfilmt und Alejandro Jodorowsky ist ein Meister darin, die Grenzen der Vorstellungskraft zu verschieben.

Worte trotzen dem Zahn der Zeit und machen Chile zu einem Land der Dichter und der Poesie.

Eigenheiten

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Die chilenische kulturelle und soziale Identität trägt noch immer die Züge der Vergangenheit – der spanischen Eroberung, der europäischen Einwanderung und die Spuren der indigenen Völker. Ihr Charakter ist der Ausdruck vielerlei Gegensätze in einem Land, das eingezwängt zwischen den Bergen und dem Meer liegt.

Chilenen sind von Hause aus fleißig und haben es, trotz der großen, durch die geographischen Gegebenheiten bedingten Distanzen, ein ums andere Mal geschafft, sich zu vereinen und für eine gemeinsame Sache zu kämpfen. Sie schlagen schnell Wurzeln und gründen Familien, die zwar im Wandel begriffen sind, aber immer noch einen zentralen Platz in der Gesellschaft einnehmen.

Chile war lange Zeit als eines der konservativsten Länder Amerikas bekannt, ist aber heute ein Land, dessen Gesellschaft keine Angst vor Wandel hat und das sich furchtlos und mit erhobenem Blick der Welt öffnet.

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